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    José Antunes

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Finden Sie hier das für Sie passende!

Stative sind für das Fotografieren unentbehrlich. Der Kauf eines Stativs, das auch wirklich genutzt wird, ist allerdings nicht leicht. Dieser Ratgeber soll Ihnen bei der Wahl eines Stativs helfen, das Sie den Großteil der Zeit bei sich tragen können.

Ein Stativ kann der beste Freund des Fotografen sein, sofern es nicht im Kofferraum zurückgelassen wird. Egal, ob Ihr Stativ kurz oder lang, leicht oder schwer ist, wenn Sie es liegen lassen, dann kann es nicht dazu beitragen, Ihre Fotografie zu verbessern. Die Ausrede, es sei zu schwer, die ich gewöhnlich zu hören bekomme, gilt nicht. Sie haben es schließlich gekauft (nehme ich an), also hätten Sie auch genau festlegen sollen, wieviel Gewicht Sie zu tragen bereit sind, bevor Sie in etwas investieren, was Sie am Ende nur selten gebrauchen.

In diesem Sinne ist dieser Ratgeber für Sie gedacht, wenn Sie noch einmal neu anfangen und ein Stativ kaufen möchten. Auch wenn Sie ein Stativ für jemand anderen kaufen möchten, legt Ihnen dieser Ratgeber nahe, auf was bei solch einem Kauf zu achten ist. Seien Sie jedoch vorsichtig beim Stativkauf für eine andere Person. Versuchen Sie zuerst herauszufinden, ob ihre Wahl den Ansprüchen des Empfängers gerecht wird. Stative sollten so ausgesucht werden wie Hemden; sie müssen perfekt passen.

Wenn es um Stative geht, werden Sie zahlreiche Meinungen hören, und das macht die Entscheidung nicht gerade leichter. Viele halten Stative mit vier Beinelementen für die besten, andere werden Ihnen erzählen, dass die mit drei Beinelementen aufgrund der geringeren Anzahl beweglicher Teile weniger robust und anfälliger für mechanische Probleme sind. Beide Parteien haben natürlich recht, aber für gewöhnlich ziehen Outdoor-Fotografen die Option mit vier Elementen vor, weil sie im geschlossenen Zustand kleiner sind, was natürlich zu beachten ist, wenn Sie vorhaben, mit dem Rucksack lange Wege, oder gar gewundene Pfade in den Bergen zurückzulegen!

Stative mit vier Beinelementen lassen sich mitunter auch näher am Boden positionieren, wenn die Beine geschlossen sind (klar, weil sie kürzer sind). Behalten Sie all dies beim Stativkauf also im Hinterkopf. Denken Sie auch daran, dass manche Stative keine Mittelsäule besitzen. Ich treffe oft auf Leute, die finden, dass die Mittelsäule niemals ausgefahren werden sollte, weil das Stativ dadurch an Stabilität verliere. Das tut es tatsächlich, aber wenn es eine Mittelsäule gibt, dann benutzen Sie sie bitte auch, wenn Sie die maximale Auszugshöhe mit den ausgezogenen Stativbeinen schon erreicht haben und noch ein wenig Extrahöhe brauchen. Zu diesem Zweck ist die Mittelsäule da. Darüber hinaus kann die Säule bei manchen Stativen, wie zum Beispiel der Manfrotto 190 Kollektion, in eine horizontale Position gebracht werden, was Ihnen ganz neue Möglichkeiten des Arbeitens beschert, vor allem, wenn Sie gern nah am Boden arbeiten. Sie sehen also, dass alles einen Zweck hat, und wenn Sie nur die Regeln befolgen, dann werden Sie in der Lage sein, Stative für Ihre eigentliche Funktion zu nutzen: die Stabilität.

Lassen Sie mich Ihnen einen guten Ratschlag zum Thema Stative geben: kaufen Sie das stabilste, das Sie noch bereit sind, zu tragen, und kaufen Sie es in Übereinstimmung mit Ihrer Ausrüstung und der Art von Fotografie, die Sie betreiben. Wenn Sie zum Beispiel Landschaftsaufnahmen in Küstengebieten und von Bächen oder Wasserfällen machen und das Stativ im Wasser anwenden, dann kaufen Sie ein Stativ, dass nicht nur den Elementen trotzen kann, sondern Ihre Kamera und das Objektiv auch standfest im sich strömendem Wasser sichern kann. Wenn Sie sich andererseits überwiegend der Stadtfotografie widmen, reicht wahrscheinlich ein leichteres Modell aus.

Wofür auch immer Sie sich entscheiden, kaufen Sie niemals die unsoliden Stative, die es im Supermarkt oder Einkaufszentrum gibt. Diese „Spinnenbeine“, wie ich sie nenne, sind nicht empfehlenswert und wenn es Ihnen mit Ihrer Fotografie ernst ist, dann wird sie unter solchen Geräten leiden. Im schlimmsten Fall stürzen sie sogar und Kamera und Objektiv gehen kaputt.

Viele Stativmodelle gibt es zwar im Set zu kaufen, aber in vielen Fällen bedeutet der Kauf eines Stativs auch den Erwerb eines Stativkopfes, um die Kamera zu halten. Es gibt verschiedene Arten von Stativköpfen, davon eignen sich einige besser für Videoaufnahmenandere besser für Fotografie. Es handelt sich um ein komplexes Gebiet und man könnte wohl einen ganzen Artikel allein über dieses Thema schreiben. An dieser Stelle empfehle ich Ihnen ein Kugelkopfsystem mit Schnellwechselplatte, und vornehmlich eines mit einer Hebelfunktion, um Kamera oder Objektiv zu verriegeln. Sollten Sie zufällig mehr als ein Stativ kaufen oder zusätzlich ein Einbeinstativ besitzen, dann wählen Sie Apparate, die ähnliche Schnellwechselplatten in ihrem System aufweisen, damit Sie Ihre Kameras und Objektive leicht von einem auf den anderen montieren können. Dies ist möglich, weil der Adapter üblicherweise in allen Kugelköpfen vorhanden ist.

Nach all diesen Informationen würde ich Ihnen gerne ein paar Stativ-Optionen vorstellen, vor allem für Fotografen, die viel unterwegs sind. Die großen Studiostative lasse ich hierbei außen vor. Wie Sie aus der Lektüre schon schließen können, gibt es keine Einheitsgröße für Stative, die auf jede Sitation passt, und manchmal besteht die beste Lösung wirklich darin, zwei oder mehr verschiedene Stative zu besitzen, von denen jedes dann an die jeweilige Art von Fotografie, die sie gerade brauchen, angepasst ist.

Das Pocket Stativ

Das Manfrotto Pocket Tischstativ ist als schnelle Lösung für Anwender gedacht, die sehr viele Fotos schießen und einen leichten und unaufdringlichen Halt brauchen. Zwei Ausführungen wurden entwickelt, eine für kleinere Kompaktkameras und eine größere, die Geräte in Größen bis zu denen von Einstiegs-DSLR-Kameras tragen können. Dieses Stativ ist nicht für jeden geeignet, stellt jedoch eine gute Wahl für diejenigen dar, die beispielsweise Straßenfotografien oder nächtliche Aufnahmen in städtischer Umgebung mit langen Belichtungszeiten erstellen wollen und jeden zur Verfügung stehenden Halt brauchen können, seien es Wände oder Tische. Das Stativ POCKET ist in zahlreichen Farbgestaltungen für Kompaktkameras erhältlich und für DSLR-Kameras in schwarz und grau. Die Version für DSLR-Kameras hat eine sichere Tragkraft von 1,5 kg.

Ein PIXI für alles

Langzeitbelichtete Aufnahmen wirken großartig, aber wenn Sie beim Öffnen des Fotos auf dem Computer nicht entdecken wollen, dass alles unscharf ist, brauchen Sie unbedingt eine stabile Basis. Mit einem Manfrotto PIXI Mini-Stativ betreten Sie in Bezug auf Langzeitbelichtung ganz neues Terrain, immer und überall. Ein Ministativ war noch nie so vielseitig. Dank seiner hochwertigen Qualitätsbauweise und dem universellen Aufsatz ist das PIXI mit den meisten anderen Geräten kompatibel, von iPhones (mit KLYP) bis hin zu Kompaktkameras, von kompakten Systemkameras bis hin zu (kleinen) DSLR-Kameras mit kurzem Objektiv.

Befree mit Manfrotto

Der Name des neuen “nimm mich überall hin mit”-Stativs von Manfrotto sagt schon alles: Befree. Dank seines einzigartigen Mechanismus misst das Stativ zusammengeklappt nur 40 cm. Durch den Schnellentriegelungs-Adapter wird das besonders schmale Verstauen der klappbaren Beine ermöglicht. Einfaches Mitnehmen wird durch die gefütterte Tasche garantiert.

Das Befree ist ein erstaunlich kompaktes, dabei aber stabiles Stativ. Wenn Sie noch Zweifel dahingehend haben, was man alles mit diesem Stativ erreichen kann, konsultieren Sie einfach das E-Book zum Herunterladen das Sie auf der Webseite von Manfrotto unter dem Stichwort Befree finden. Die Bilder des Fotografen Adam Barker werden Ihnen zeigen, was das Befree alles zu bieten hat. Das Manfrotto Befree ist mit einem Alumnium-Kugelkopf ausgestattet und trägt bis zu 4 kg, wodurch Stabilität und Standsicherheit selbst bei längeren Linsen gewährleistet wird. Beinverriegelungen aus Aluminium sichern langfristige Nutzbarkeit auch bei intensiver Verwendung. Mit den neuen Wählern zur Einstellung der Beinanstellwinkel kann zwischen zwei Neigungswinkeln gewählt werden. Bei der Ausrichtung Ihrer Kamera sind Sie also höchst flexibel, um die Aufnahme genau nach Ihren Wünschen zu erstellen.

Die 190 Kollektion

Mit ihrem leichten, kompakten Design sind die Stative der 190er Reihe echte Klassiker und sogar die beliebtesten im ganzen Manfrotto Sortiment. Die Serie wurde über die Jahre immer weiterentwickelt; die neue 190er Reihe zeichnet sich durch ein Stativ aus, das Kompaktheit und bessere Transportierbarkeit mit unglaublicher Verdrehsteigkeit kombiniert. Das neue 190er Stativ ist in Aluminium- und Carbonfaser-Ausführung, mit drei oder vier Beinelementen erhältlich und bietet eine vielseitige Plattform für Fotografen vom Amateur bis zum Profi, die auf der Suche nach einer tragbaren Option sind, die ihnen gleichzeitig Stabilität und eine Vielzahl an Möglichkeiten bietet. Es ist ein „Alleskönner“ für Backpacker und Naturfotografen, die Ihre Ausrüstung selber mit sich tragen.

Für professionelle Fotografen geeignet: das 290

Das 290 Carbon Kollektion  – eine neue Kollektion, die Manfrotto Ende 2012 auf den Markt gebracht hat, wurde auf Basis der Erfahrung mit der 190er Reihe entwickelt, um eine Produktlücke zu schließen, die vielen aufstrebenden Fotografen auf ihrem Weg vom Hobby zur Leidenschaft – oder von ihrer Obsession zur Profession, von der Besessenheit zum Beruf, aufgefallen war. Die 290 Stative vereinen hohe Leistungsfähigkeit, Vielseitigkeit und sind leicht zu transportieren, ohne dass die Kamerastabilität darunter leidet. Dass diese Stative in verschiedenen Größen und auch in Sets erhältlich sind, macht es möglich, fantastische Ergebnisse in jedem fotografischen Stil zu erzielen.

Es wurden einige Optionen aus dem Manfrotto Sortiment vorgestellt, eine größere Auswahl an Stativen und unterschiedlichen Kollektionen finden Sie beim Stöbern auf der Manfrotto Webseite.

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